SchülerInnenparlament der 7.Klassen am Umwelttag

Am Umwelttag des Amerlinggymnasiums trafen sich die SchülerInnen der 7.Klassen zu einem Schülerparlament.
Es wurde heftig über Umwelt und Nachhaltigkeit sowie über den Klimawandel diskutiert, einige Schüler und Schülerinnen hielten kurze Reden, um ihre Anliegen zu untermauern und um Zustimmung für die entsprechenden Anträge für umweltfreundliche Aktionen in der Schule zu erhalten. Zustimmung fand zum Beispiel der Antrag Plastikmüll in der Schule möglichst zu vermeiden.
Dieser Vormittag trug wesentlich dazu bei das Bewusstsein der SchülerInnen für die Bedeutung von Umwelt und Nachhaltigkeit zu schärfen.

Wir setzen uns ein!

Am Umwelttag haben sich alle Klassen mit unterschiedlichen Aspekten der Nachhaltigkeit beschäftigt. Es gab Wokshops, Vorträge, kreative Upcycling-Projekte und sogar einen Tauschbazar. Hier einige Impressionen:

Weg von der Wegwerfgesellschaft!

Gespannt warten alle auf die Projektleiterin: Sie kann aufgrund eines grippalen Infekts nicht kommen. Die Klassenvorständin übernimmt das Programm von „Zero Waste Austria“ und instruiert die Klasse, welche übrigens bestens vorbereitet ist: T-Shirt, Schere und Klebstoff wurden von allen mitgenommen.

Erkennbar werden sofort die vorrangigen Ziele: Ressourcenschonung und die Schaffung eines kritischen Bewusstseins

Refuse, Reduce, Reuse, Rot und Recycle!

Die SchülerInnen sind interessiert – wie immer- und werfen eines sicher nicht weg: die Hoffnung auf eine bessere Welt.

Es klopft: Zwei Schülerinnen der 6a besuchen die 1b, um die „Mülltrennung“ zu begutachten. Schnell wird klar, dass eine ständige Aufklärung erforderlich ist. Zu diesem Zwecke werden auch Hinweistafeln mit aktuellen Informationen zur „GelbenTonne“ aufgehängt.

Gold!

Coltan!

Als Rohstoffe sind sie begehrt. Die Problematik der Beschaffung wird gerade von Fr. Reich, einer Expertin für Umweltfragen, thematisiert und kritisch beleuchtet.

Die Klasse ist hochkonzentriert und wartet gespannt auf jede weitere Demonstration diverser Rohstoffe, welche zwecks Anschaulichkeit in Behältern- quasi zum Angreifen- herumgereicht werden.

Man hat sofort den wohltuenden Eindruck, dass diese Themen als wichtig erkannt werden.

Der Appell ist klar: Werdet euch dessen bewusst, was ihr tun könnt, um die derzeitige Situation zu verbessern. Ideen gibt es und vielleicht auch die Bereitschaft, dass Geräte länger genutzt werden, zum Beispiel das Handy.

Steine der Erinnerung

Am 4.12. wurde für Harry Bibring und seine Familie vor deren ehemaligem Wohnhaus in der Mariahilferstraße 105 ein „Stein der Erinnerung“ enthüllt. Harry Bibring war von 1936 – 1938 Schüler unserer Schule und musste diese mit mehr als 60 weiteren jüdischen Schülern kurz nach dem ‚Anschluss‘ verlassen. 1939 konnte er England mit einem Kindertransport erreichen. Mehrmals war er als Zeitzeuge an unserer Schule und erzählte Schülerinnen und Schülern von seinem Leben.

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