Es lebe der Sport… auch zu Hause

Gerade in der momentanen Zeit fehlt uns oft die nötige Bewegung. Aus diesem Grund haben sich unsere SportlehrerInnen zusammengetan und präsentieren auf ihrer eigenen Sportseite Übungen, die euch zur täglichen Bewegung und Entspannung anleiten sollen. Mehr Infos findet ihr auf der Amerling Sportseite:

#2: Die Fortsetzung

Hey Amerlinger!
Wie geht´s euch? Viel Spaß bei Teil zwei!

#2


Erfreut über den Anruf schnappt sie mich und hebt ab.
„Hey Süße! Wie geht´s?“, trällert meine Besitzerin fröhlich.
„Ganz gut, aber ich versteh GWK nicht so ganz, kannst du mir helfen?“ flötet die Anruferin.
„Ja klar, kein Problem. Welches Beispiel?“
Ich höre den Beiden noch länger beim Gespräch über das Schulfach zu und spüre, wie ich immer mehr Energie verliere. Ufff … langweilig …

„Bäh, ich hasse es, die Lehrer nicht persönlich fragen zu können. Mir geht dieses E-Learning-Prinzip schon so auf die Nerven. Da fehlt einfach was. Aber das Allerschlimmste ist ja, dass ich nicht rausgehen und meine Freunde treffen kann“, mauschelt die Freundin meiner Besitzerin.
„Ja, stimmt schon, das ist echt blöd“, stimmt meine Besitzerin mürrisch zu, „Aber das mit dem Schulkram ist bei mir nicht mal so schlimm. Ich finde, dass das sogar echt gut funktioniert, weil ich mir meine Dinge selber gut einteilen kann. Du weißt schon, wann ich was machen möchte. Mit einem Plan geht das schon, so habe ich einen Überblick.“

Mädchen, rede doch nicht so viel, mir geht langsam der Strom aus! Mach lieber etwas Sinnvolles wie Sport, ist gut für die Gesundheit. Wirklich, als hätte sie mich gehört, verabschiedet sie sich von ihrer Plaudertasche nach einer langen Diskussion über die Quarantäne und lädt mich auf. Jipi! Währenddessen beobachte ich sie, wie sie ein Workout beginnt. Also, ich muss schon sagen, ich bin wirklich froh, ein elektronisches Gerät zu sein, denn diese Übungen sehen echt anstrengend aus. Ich muss fast lachen, als sie zitternd versucht, die Blankposition so lange wie möglich zu halten. Schaut aber auch wirklich komisch aus, ihr tomatenroter Kopf. Ihre Sportlehrerin wäre so stolz … und würde Tränen lachen, könnte sie sie jetzt sehen.
Schlussendlich gibt sie dann doch auf, belohnt sich aber für den Sport und schaut am Computer schließlich Netflix. Endlich Erholung … für uns beide!

#1: Wenn mein Handy erzählen könnte…

Hey Amerlinger!
Wir sind Viktoria F. (5C) und Anais F. (5A) und in den folgenden Wochen werdet ihr immer wieder BLOG-Einträge lesen können, in denen verschiedene Gegenstände von unserem Alltag während der Schulsperre erzählen.

#1

„Jetzt lade doch endlich!“, schrie sie mich an.
Hätte ich Augen, würde ich diese jetzt verdrehen, und ich versuchte ihr verzweifelt mitzuteilen, dass sie vergessen hatte, das Ladegerät in die Steckdose zu stecken. Nach einer Weile versteht sie es endlich und ich spüre die Energiezufuhr in mir. Ich hatte aber auch wirklich schon Hunger.

Seit Beginn der Quarantäne bin ich 24/7 in Einsatz, um sie bei allen möglichen Dingen zu unterstützen. Ich bin einfach unentbehrlich! War’s davor und jetzt erst recht. Da bin ich nun einmal schneller als sonst ausgepowert. Ich kann´s aber auch wirklich verstehen, sie braucht mich und meinen besten Freund, den Computer, nun einmal, um Sachen für die Schule zu erledigen und immer auf dem neuesten Stand zu sein. Zusätzlich “facetimet” sie über mich mit ihren Freunden und hängt die ganze Zeit vor Instagram und Snapchat.

Eine halbe Stunde lang hänge ich nun schon an diesem Ladegerät und beobachte, wie sie ihre Deutschhausaufgaben macht, aber irgendwie scheint sie nicht ganz konzentriert. Auf einmal steht sie auf und geht in Richtung Küche, komisch, sie hat doch erst vor einer Stunde gefrühstückt. Nach ein paar Minuten kommt sie wieder zurück und hat ein Glas Wasser in der Hand. Sie blickt mich sehnsuchtsvoll an, wendet sich dann aber trotzdem traurig wieder den Hausaufgaben zu. Nach fünf Minuten ohne Konzentration steht sie aber wieder auf. Was will sie jetzt schon wieder? Nochmals geht sie in die Küche und kommt mit einer Packung Chips zurück. Gesund ist was anderes, meine Liebe. Aber immerhin kann sie sich jetzt konzentrieren und macht danach sogar noch GWK. Endlich ist sie fertig, lehnt sich mit einem tiefen Seufzer zurück und schaut mich an. Aus dem Nichts heraus durchschüttelt mich ein Klingeln…

Briefe von zu Hause

Die Schülerinnen und Schüler der 3A haben folgenden Auftrag bekommen:

Schreibe einen Brief an eine Person (Oma, Opa, Freund*in, …), die du jetzt nicht besuchen kannst. Beschreibe, wie sich dein Leben durch „Corona“ verändert hat.

Hier zwei Beispiele:

Liebe Oma und lieber Opa!

Wie geht es euch? Mir geht es nicht so gut, weil wir uns alle gerade in einer Ausnahmesituation befinden. Das macht mich sehr traurig, weil ich nicht zur Schule gehen darf und das Schlimmste für mich ist, dass ich euch nicht mehr sehen darf.

Es ist für mich jetzt gerade sehr schwer, nicht bei euch zu sein, weil ihr immer gute Laune habt. Oma, du bist immer sehr motiviert und kochst wirklich sehr gut und Opa, du bist immer gut gelaunt und bringst andere zum Lachen mit deinen lustigen Witzen. Oma und Opa, vielleicht sage ich euch das nicht so oft, aber ich liebe und vermisse euch unendlich viel.

Ich hoffe sehr, dass diese Krise endlich ein Ende findet, damit wir uns wieder in den Arm nehmen können. Opa, wie geht es eigentlich deinem Knie? Du bist echt arm, da du nicht einmal zur Physiotherapie gehen kannst, die du jetzt sehr notwendig hättest. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass du zu Hause fleißig übst.

Übrigens wollte ich euch noch sagen, dass ich von meiner Schule sehr viele Arbeitsblätter bekommen habe und echt viel zu tun habe. Das Lernen zuhause macht mir jedoch momentan überhaupt keinen Spaß. Denn in der Schule mit den Freunden und mit den Professoren ist es viel schöner und lustiger. Ich hätte nie gedacht, dass ich die Schule so sehr vermissen würde.

 Mein Leben hat sich seit dieser Corona-Krise total verändert.Ich darf nicht zur Schule gehen, darf niemandem die Hand geben, darf nicht raus gehen, muss mir die ganze Zeit die Hände waschen und ich darf euch nicht sehen. Bitte denkt auch ihr daran oft Hände zu waschen, da dies sehr wichtig ist.

Da ich in den nächsten Wochen mehr Zeit haben werde, möchte ich mein Zimmer komplett aufräumen und aussortieren. Allerdings ist es auch sehr komisch, dass fast alle die ganze Zeit zu Hause sind. Außer Mama, denn sie muss arbeiten. Dadurch kommt es auch manchmal zu Diskussionen. Und wie läuft eigentlich euer Tag so ab?

So, liebe Großeltern, ich wünsche euch noch einen schönen Tag und ich hoffe, wir können uns bald wieder sehen.

#stayathome #wirschaffendas

LG S.

Hey Hannah!

Wie geht’s? Mir ist ziemlich langweilig… Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen werde, aber irgendwie vermiss ich die Schule ☹! Vielleicht nicht gerade, dass mich irgendwelche Lehrer anschnauzen, aber ich glaube mit der Zeit würde ich sogar das vermissen. Die Normalität…! UND GANZ BESONDERS DICH!!! Das einzige Gute an der Sache ist, dass ich ausschlafen kann! Vor einer Woche war Normalität noch selbstverständlich, jetzt wünsche ich mir zurückreisen und einer Dramaqueen (mir) ein Lächeln aufs Gesicht zeichnen und eine rosarote Sonnenbrille aufzusetzen zu können. Ich hoffe, dich bald wieder in die Arme nehmen zu können! Mir fällt hier bald die Decke auf den Kopf! Wie geht’s eigentlich den Kätzchen? Und Flora 😊? Ich spiele oft Gitarre, setze mich ans Fenster und schaue nach draußen auf den großen Baum, der sich langsam mit bunten Knospen schmückt, bis mir Ideen für neue Songs einfallen. Meinen Kleiderschrank habe ich bereits aussortiert! Und da waren haufenweise alte Kinderkleider drinnenJ. Was machst du gerade so? Lesen, im Internet surfen oder auch wie ich im Bett herumkugeln und ALLE Alben von George Ezra und Ed Sheeran mindestens 30mal hintereinander anhören, dir vorstellen wie schön es jetzt wäre mit den zweien zu quatschen und dann plötzlich hochschreckst, weil dir gerade eingefallen ist, dass dir noch haufenweise Mathehausaufgaben fehlen? Nein STOP, ich weiß! Du lernst! Jetzt sage ich dir mal was! Leg sofort das Schulbuch weg, geh kurz aus dem Haus raus, atme tief ein und beobachte die vorbeiziehenden Vögel am blau leuchtenden Himmel, wenn es nicht gerade schüttet! Dann gehe wieder zurück und schreibe mir! Ich warte nämlich schon sehnsüchtig. Naja, ich glaube ich muss langsam aufhören, obwohl ich hier noch Stunden sitzen und dir schreiben könnte…

Bis hoffentlich bald Floh.

Deine Esther!

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